Trick für „wichtig, nicht dringend“

In der Eisenhower-Matrix werden Aufgaben unterteilt in die Dimensionen wichtig und dringend. Eine wesentliche Feststellung ist dann, dass wir uns tendenziell eher Zeit für dringende Aufgaben nehmen und „wichtige, nicht dringende“ Aufgaben irgendwann „wichtig und dringend“ werden. Wie schaffst du es nun, dir Zeit zu nehmen für die Aufgaben, die noch nicht dringend sind.

Ein Trick den ich dabei gerne nutze ist, mir eine dringende Aufgabe zu suchen und sie bewusst mit „wichtigen, (noch) nicht dringenden“ Sachen anzureichern. Ein Beispiel: Im Unternehmen war es wichtig einige grundlegenden Verbesserungen bei einer Software zu machen, für die nie Zeit war, weil es immer irgendeinen Projektdruck gab. Immer wieder wurde versprochen, dass wir uns dafür bald Zeit nehmen und dann war immer irgendwas dringender und wurde deshalb höher priorisiert. Eins davon war ein Sicherheitsupdate. In dieses „Arbeitspaket“ (Update der Software) habe ich dann eine Reihe der gewünschten Verbesserungen rein definiert. Mit der Dringlichkeit des Updates, ist das Arbeitspaket dann verfolgt worden und hat gleichzeitig Dinge erledigt, die nicht elementar dazu gehörten und in dem Zuge gut zu erledigen waren.

Das ist natürlich langfristig keine Lösung. Die Ursache, dass die „wichtigen, nicht dringenden“ Aufgaben, nicht regulär erledigt werden, wird nicht behoben. Gleichzeitig finde ich es einen praktischen Trick für die Toolbox, mit der man das System ein bisschen austricksen kann. Manchmal braucht es eben auch ein paar solcher Kniffe.

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